Mit Pilates zum Sommerbody

Pilates

Mit Pilates zum Sommerbody

Liebe YoungMum Leserinnen und Leser, im heutigen Beitrag dreht sich alles um einen schönen, kräftigen Körper, den man dank Pilates erreichen kann. Wer mich kennt weiss, dass ich Pilates liebe. Als berufstätige Zweifachmama fehlt mir häufig die Zeit und die Kraft für Sport. Und auch wenn Pilates weniger streng ist als 10km zu laufen, so habe ich abends oft auch dafür keine Energie mehr. Trotzdem bin ich ein Pilates-Fan, da ich jahrelang regelmässig trainiert habe und in Vergangenheit (Betonung liegt auf Vergangenheit!) bereits in den Genuss eines schönen, durchtrainierten Bauches gekommen bin. Nun steht der Sommer vor der Tür und die Aussicht, im Bikini zu brillieren. Es ist also Zeit für Pilates!

Effektives Training

Pilates wurde vom deutsch-amerikanischen Fitnesstrainer Joseph Hubertus Pilates begründet und ist ein Körpertraining zur Kräftigung der Muskulatur. Kondition wird man mit Pilates nicht speziell aufbauen, dafür aber starke Bauchmuskeln und einen stabilen Rumpf. Wer mehr über Pilates lesen möchte, empfehle ich das Buch von Alycea Ungaro, wo die Methode gut erklärt wird und man tolle Übungen findet.

Nach zehn Stunden spüren Sie den Unterschied. Nach zwanzig Stunden sehen sie den Unterschied und nach dreissig haben Sie einen neuen Körper (Joseph Pilates)

Pilates vor und während der Schwangerschaft

Meine ganze Studienzeit über habe ich jede Woche 1 bis 2 Mal konsequent Pilates gemacht. Ich war beweglich, hatte definierte Muskeln in den Beinen und einen Bauch, an dem nur wenig schwabbelte. Meine Haltung hat sich durch Pilates verändert – trainiert man, läuft man automatisch gerade. Man nimmt seine Körperhaltung besser wahr und denkt automatisch häufiger an die «stabile Mitte». Auch während der Schwangerschaft habe ich auf YouTube fast täglich «Pilates für Schwangere» aufgerufen und Übungen gemacht. Das Resultat war, dass sich mein Bauch nach der Geburt schön zurückgebildet hat und ich bereits wenige Wochen nach der Geburt wieder einen flachen Bauch hatte. Eine Freundin sagte mir mal, ich hätte halt gute Gene. Ich denke allerdings, dass dies ausschliesslich auf das Pilatestraining zurückzuführen ist.

Was braucht man für Pilates?

Um zu trainieren, kann man sich entweder in einem Fitnessclub anmelden, oder man übt zu Hause. Der Fitnessclub ist sicher die bessere Wahl, wenn es um Regelmässigkeit und Spass geht. Mit anderen in der Gruppe ein geführtes Training zu absolvieren motiviert und man kann auch geistlich abschalten und den Übungen einfach folgen. Hat man allerdings wenig Zeit und möchte man wie ich die Abende bei den Kindern und nicht ausser Haus verbringen, ist ein Training zu Hause besser. Dazu braucht man als erstes eine gute Yogamatte. Diese ist äusserst wichtig, da man weder rutschen, noch eine zu dicke oder zu schwere Matte möchte. Meine schöne, rosa TPE Yogamatte ist aus sogenannter thermoplastischer Elastomere und ist frei von Latex und anderen giftigen Weichmachern, ist aber genauso rutschfest aber eben umweltfreundlicher. Als nächstes empfehle ich einen Yogablock und eine Pilatesrolle. Mit dieser Grundausstattung kann man schon sehr viele Übungen machen und den Körper stärken.

3 Übungen für jeden Tag

Regelmässigkeit und Konsequenz machen den Unterschied. Jeden zweiten Tag 15 Minuten, das schafft man! Seit einigen Monaten trinke ich jeden Morgen ein Glas heisses, abgekochtes Wasser. Das mache ich konsequent und automatisch. Genauso sollte das Training zu Hause sein! Konsequent! Mit diesen 3 einfachen Übungen empfehle ich den Einstieg in die Pilateswelt und wie Joseph Pilates meinte, nach 10 Stunden wird man spätestens den Unterschied spüren!

Als erstes legt man sich auf die Yogamatte und atmet einige Male tief in den Bauch rein.

Im Pilates geht es darum, das «Powerhouse» zu aktivieren, damit wird die Muskulatur in der Körpermitte, zwischen Rippen und Hüften, bezeichnet. Noch bevor man eine sichtbare Bewegung, beispielsweise mit den Armen, Beinen oder der Wirbelsäule beginnt, muss die Muskulatur des Powerhouse aktiviert werden. Am besten übst du die Aktivierung in Rückenlage mit aufgestellten Beinen: Atme einmal gut durch und während du kräftig ausatmest, spannst du den Beckenboden und die Bauchmuskeln an und ziehst sanft die unteren Rippenbögen zueinander und hinunter zur Hüfte. Wenn du es richtiggemacht hast, hat sich dein Bauchnabel leicht nach unten, also Richtung Wirbelsäule, abgesenkt.[1] Mit diesem eingezogenen Bauch werden alle Übungen im Pilates gemacht, dabei wird ganz normal weitergeatmet.

Die nachfolgenden 3 Übungen kann man gut als Übungsabfolge machen. Man beginnt auf dem Bauch in der «Surfposition» (oder fachmännisch «Kobra» genannt), geht beim nächsten Ausatmen in den sogenannten «Hund» über, beim nächsten Ausatmen steht man auf und balanciert sein Bein zum Knie.

Kobra

Hund

Balance auf einem Bein mit aktiviertem Powerhouse

Den Körper beherrschen

Pilates bietet die Möglichkeit, seinen Körper zu formen, beweglicher zu machen und zu stärken. Besonders für Frauen finde ich diesen Sport ideal aufgrund der Vorteile nach der Schwangerschaft. An dieser Stelle möchte ich unbedingt noch ein treffendes Zitat von Joseph Pilates erwähnen, welches mich überzeugt und mich motiviert, heute Abend die Yogamatte aus dem Schrank zu nehmen und einige Übungen zu machen.

Körperliche Fitness ist die erste Grundvoraussetzung für das Glück. Um dies zu erreichen, ist es unerlässlich, den eigenen Körper zu beherrschen. Wenn Sie mit 30 steif und aus der Form sind, dann sind Sie alt. Wenn Sie mit 60 beweglich und stark sind, sind Sie jung (Joseph Pilates)

Herzlichst,

YoungMum

[1] https://www.trainingsworld.com/sportarten/pilates/fachbegriffe-pilates-2294757

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